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2010/2011 Malerei

Fest_webFest, Acryl und Lackspray auf Leinwand, 160 x 130 cm, 2011

 

 

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2009 Malerei

Bild oben: Countdown, Acryl und Leuchtmarker auf Leinwand, 130 x 160 cm, 2009

Come_into_my_life_130x160_webCome into my life, Acryl, Edding und Lackspray auf Leinwand, 130 x 160 cm, 2009

 

Talk_to_me_webTalk to me, Acryl, Öl, Edding, Lackspray und Leuchtmarker auf Leinwand, 130 x 160 cm. 2009

 

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Malerei 2007 – 2008

In Silja Ritter’s Arbeit geht es darum neue und unerwartete Bildwelten zu erschaffen, die über das Sichtbare hinausgehen. Am Anfang eines Bildes hat Sie kein Motiv nur Motivation. In einem offenen, spielerischen Prozess verbindet Sie freie malerische Gebilde und Grundformen, Elemente der Comicästhetik, Ornamente und Schriftzeichen zu komplexen Kompositionen.

Der Mal- und der Lebensprozess beinhalten das ständige Werden und Vergehen. Diesen Prozess zuzulassen und sichtbar zu machen, ist Ihr Anliegen in allen Bildern. Durch das Vertrauen in diesen Arbeitsprozess nähert Sie sich einer Wirklichkeit an, die eine Verbindung schafft zwischen der äußeren Welt mit Ihren konkreten Formen, Farben und Strukturen und Ihrer inneren Welt mit dem Wissen um Geburt, Eros und Tod.

Besonders oft wiederholt sich die runde Form, als Blume, Wolke, Kreis und Punkt in Ihren Werken. Ritter’s Arbeiten sind überwiegend abstrakt und erzählen doch gleichzeitig Geschichten. Ihre Gemälde haben eine leichte Schwere und scheinen einen Konflikt auszutragen.

Ritter vermutet die Wirklichkeit eher in den Zuständen der Seele, die sich in subjektiven Ängsten, Phantasien und Visionen konkretisieren. Für diese Inhalte sucht Sie überzeugende Bildlösungen, sie sind der Motor für Ihr Schaffen.

Sie arbeitet mit Acryl- und Ölfarben, Glitter, Edding, Lackspray und Leuchtmarker auf Leinwand.

Bild oben: Such aus deinen Träumen, dir den schönsten aus, Acryl und Lackspray auf Leinwand, 160 x 240 cm, 2007

Wir_irren_uns_empor_webWir irren uns empor, Acryl, Öl, Goldlack und Lackspray auf Leinwand, 160 x 240 cm, 2007

Lufelbommel_160x240_webLuffelbommel, Acryl, Öl und Lackspray auf Leinwand, 160 x 240 cm, 2008

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2003 Performance hfo – harmloses flugobjekt

Anlässlich des Kunst- und Kulturfestivals “48 Stunden Neukölln” veranstaltete ich eine Orientteppich Flugperformance. Mit dem Projekt “hfo – harmloses flugobjekt” erweiterte ich meine in Paris entwickelte Arbeit mit Orientteppichen. Diesmal wollte ich den Teppich nicht zerschneiden, sondern als Ganzes transformieren. Wie bringe ich einen Teppich zum Fliegen? Ein Kindheitstraum. Wie kann ich diesen Traum realisieren? Macht es einen Sinn für die islamischen Einwohner Neuköllns?

Bild oben: hfo – harmloses flugobjekt, aufsteigender Teppich, Berlin 2003

alle Fotos: Carola Bachmann, Berlin

 

hfo_Einladung_Bild_webSkizze, hfo, Berlin 2003

hfo1_webpräparierter Teppich, Berlin 2003

hfo2_webhfo, Berlin 2003

hfo41_webhfo, Berlin 2003

hfo5_webhfo, Berlin 2003

hfo3_webhfo, Berlin 2003

hfo21_webhfo, Berlin 2003

 

hfo8_webhfo,Berlin 2003

 

hfo14_webhfo, Berlin 2003

hfo13_webhfo, Berlin 2003

 

hfo9_webhfo, Berlin 2003

hfo15_webhfo, Berlin 2003

 

hfo12_webhfo, berlin 2003

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2001 Perdre Pieds

Das Projekt “Perdre Pieds”, was so viel bedeutet, wie “den Boden unter den Füssen verlieren” ist eine Fortsetzung meiner Arbeit mit Orientteppichen. In dieser Arbeit ging es mir darum ein altes System zu transformieren. Neue Wege suchen in alten Mustern. Ich begann neue Formen aus den Teppichen herauszuschneiden. Mit den Teppichfragmenten schuf ich Wandbilder oder legte sie ganz einfach auf den Boden zurück.

Bild oben: Atelierview, Christian Boltanski, Ensba, Paris, 2001

p_murale_4_webWandbild aus Teppichfragmenten, Ensba, Paris, 2001

p_murale_7_webWandbild aus Teppichfragmenten, Ensba, Paris, 2001

p_murale_2_freigestellt_webWandbild aus Teppichfragmenten, Ensba, Paris, 2001

p_murale_5_freigestellt_webWandbild aus Teppichfragmenten, Ensba, Paris, 2001

 

fragment_raumeck_webAtelierview, Christian Boltanski, Ensba, Paris, 2001

fragment_goettin_webBodeninstallation aus Teppichfragmenten, Ensba, Paris 2001

fragment_franse_webBodeninstallation, Ensba 2001

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2000/2001 Joue avec les plantes du tapis

Während meines einjährigen Aufenthalts in Paris (DAAD Graduiertenstipendium) untersuchte ich die Muster und Symbole von Orientteppichen. Ausgehend von einem Traum integrierte ich persönliche Dinge in das System des Orientteppichs, durch Aufnähen, Bemalen, Bezeichnen, Ausschneiden und Projizieren. In meinem Traum wuchsen auf einem Orientteppich mit floralem Muster zwei richtige Pflanzen, die Ähnlichkeit mit Seeanemonen hatten. Diese Pflanzen tarnten sich im Muster des Teppichs. Ich spielte mit Ihnen. Für mich ist dieser Traum ein Bild für die weibliche Kraft, verborgen in einem traditionellem System.

Atelierview_3_2001_webAtelierview, Annette Messager, Ensba Paris, 2000/2001

Atelierview_2001_2_webAtelierview, Ensba Paris, 2000/2001

Atelierview2_2001_webAtelierview, Ensba Paris, 2000/2001

Poisson_Clown_a_2001_webPoisson Clown, Projektion Orientteppich, 2000/2001

Protection_2001_webProtection, 2001

Challenger2_2001_webChallenger,2001

gauchere_2001_webgauchère, 2001

Start_and_finish_2_2001_webStart and finish, 2001

 

 

 

 

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2000 ortsfremd

Über einen bestimmten Zeitraum zeichne ich, lasse Chaos zu, zensiere nicht. Nach Ablauf der Zeit bilde ich aus den Zeichnungen Assoziationsketten, die sich wiederum zu einer übergeordneteten Geschichte “ortsfremd” ergänzen. Diese Arbeit stellt eine Erweiterung meines malerisch-zeichnerischen Ansatzes dar. Es geht nicht mehr nur um Einzelbilder, sondern um Serien/Geschichten, die aus dem zeichnerischen Prozess entstehen.

“Drift”, ist eine der sechs Geschichten meines Buchprojektes:

 

ortsfremd_drift_webChinatusche auf Papier, 30 x 40 cm, 2000

ortsfremd_drift_2_webChinatusche auf Papier, 30 x 40 cm, 2000

ortsfremd_drift_3_webChinatusche auf Papier, 30 x 40 cm, 2000

ortsfremd_drift_4_webChinatusche auf Papier, 30 x 40 cm, 2000

ortsfremd_titel_webTitel “ortsfremd”

ortsfremd_rueckseite_webBuchrücken “ortsfremd”

 

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1998 Malerei

In der Malerei lasse ich mich auf die leere Bildfläche ein und konzentriere mich auf die Mittel: Farbe, Bildträger und Farbauftrag. Dadurch gewinnen die Mittel eine Eigenständigkeit, die eine neue Wirklichkeit bilden und mir Auskunft geben über meine eigene Sicht auf und über die Welt. Die entstehenden Bildwelten können so einiges sein: utopisch, schön, traumhaft, expressiv, hässlich… .

Bild oben: Vogelfrau, Acryl auf Papier, 110 x 120 cm, 1998

Abschied_110x120_webAbschied, Acryl auf Papier, 110 x 120 cm, 1998

Gartenkoenig_110x120_webGartenkönig, Acryl auf Papier, 110 x 120 cm, 1998

Skelettengel_110x120_webSkelettengel, Acryl auf Papier, 110 x 120 cm, Hamburg 1998

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1999 Malerei

Meine künstlerische Fragestellung:

Wie bringe ich Gefühltes, Gedachtes und Gesehenes in eine eigene visuelle Form? Wo liegt meine Motivation, die mich anfangen und enden lässt, wenn ich mich vom Sichtbaren löse?

Die Motivation liegt in der Freiheit des weissen Blattes, darin, eine Fläche zu haben und sie mit den Bewegungen meiner Hand, geführt von meinem Geist mit Farben, Formen und Linien zu gestalten. In der malerischen Praxis ordne ich Farben und Formen derart an, dass die Wahrnehmung dieses Gefüges die Illusion einer neuen Wirklichkeit hervorruft. Die Mittel sind eigenständig und bilden als Farbwert, Form und Linie diese neue Wirklichkeit. Es entstehen Bilder mit abstrakten Qualitäten.

Bild oben: Wildfang, Acryl auf Papier, 120 x 180 cm, 1999

 

Into_the_stars_120x180_webInto the Stars, Acryl auf Papier, 120 x 180 cm, 1999

Message_120x180_webMessage, Acryl auf Papier, 120 x 180 cm, 1999

Room_120x180_webRoom, Acryl auf Papier, 120 x 180, 1999

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1999 Zeichnungen

Beim Zeichnen verfolge ich einen ähnlichen Ansatz wie beim Malen. In dieser Serie ging es mir darum, dem zeichnerischen Prozess zu vertrauen und Figuren entstehen zu lassen.

Bild oben: Mit Haut und Haaren, Kohle und Bleistift auf Papier, 120 x 180 cm, 1999

 

Quadratmund_80x130_webQuadratmund, Chinatusche und Bleistift auf Papier, 120 x 180 cm, 1999

Haarige_Angelegenheit_80x130_webHaarige Angelegenheit, Chinatusche und Bleistift auf Papier, 120 x 180 cm, 1999

Kanonenrochen_80x130_webKanonenrochen, Kohle und Bleistift auf Papier, 120 x 180 cm, 1999

gespalten_80x130_webgespalten, Bleistift auf Papier, 120 x 180 cm, 1999